Was habe ich mir heute bloß dabei gedacht?

Wie man (nicht) in den Text des Herausgebers eingreift

By 3.6.202014. Februar 2021Keine Kommentare

Der Interviewpartner hat Rechte, aber diese sind nicht unbegrenzt.

Ein Journalist von STT postete in den sozialen Medien, wie das Unternehmen, das die Pressemitteilung verschickt hatte, versucht habe, den Artikel, den er anschließend schrieb, zu beeinflussen.

Tatsächlich gilt: Sollten falsche Informationen über Ihr Unternehmen verbreitet werden, können Sie deren Berichtigung verlangen. Finnische Journalisten sind professionell und korrigieren sachliche Fehler.

Wenn ein Journalist einer Nachricht einen negativen Kontext gibt, wie in diesem Fall, dann handelt es sich nicht um einen sachlichen Fehler, sondern um eine Verzerrung seitens des Journalisten. Es lohnt sich nicht, das ändern zu wollen.

Meiner Erfahrung nach schützt man sich am besten vor negativen Schlagzeilen, indem man proaktiv kommuniziert. Seien Sie offen, zeitnah und ehrlich. Geben Sie Journalisten Tipps für ihre Geschichten. Seien Sie hilfsbereit. Respektieren Sie ihre Ansichten und Entscheidungen.

Mit einem langen Sieb erzielt man die besten Ergebnisse.